Wie bieten Seminare, Workshops und Kurse zur Soziokratie 3.0+ mit dem Schwerpunkt für den ehrenamtlichen Bereich, NGOs, Vereine und Lebensgemeinschaften an.
Demokratie weiterentwickeln
Wie können Mitbestimmung und gemeinsame Verantwortung gelebt werden? Wie können Entscheidungen transparent und unter Beteiligung aller, die sie betreffen, durchgeführt werden? Wie kann gemeinsame und individuelle Entwicklung in der Gruppe aussehen? Dieser Kurs gibt einen Überblick und beleuchtet die Organisationsbausteine der Soziokratie. Diese können Gruppen dazu befähigen, ihre Potentiale umzusetzen und gemeinsame Ziele im Rahmen der Möglichkeiten und Gegebenheiten gut umzusetzen.
Werte und Wertschätzung
Kultur der Wertschätzung entwickeln: Dies betrifft nicht nur das Dankeschön am Ende einer Tätigkeit, sondern z.B. auch eine wertschätzende Rückmeldung in MitarbeiterInnengesprächen, Gruppenreflexionen über die gemeinsame Zusammenarbeit und Evaluation von erarbeiteten Inhalten.
Es geht um inspirierende Impulse für die Fragen: Welche Werte schätzen wir? Wie können wir diese leben? Dazu werden wir Ansätze und Methoden für Reflexion und Evaluation kennenlernen und ausprobieren, die für alle Beteiligten das spannende Feld des gemeinsamen Wachsens und Lernens eröffnen.
Entscheidungen
Inspirierende Impulse für Entscheidungsprozesse, damit gute Wege zum gemeinsamen Ziel entwickelt werden können. Hier geht es um einen frischen Blick auf die Fragen: Wie werden Entscheidungen getroffen? Wer kann bzw. darf sie treffen? Wer ist daran wie beteiligt? Wir stellen verschiedene Wege vor: u.a. unterschiedliche Abstimmungsverfahren, systemisches Konsensieren und soziokratischer Konsent. Sie lernen Methoden kennen, um gemeinsam gute und tragfähige Entscheidungen zu treffen und reflektieren Ihre Einsatzstärken an konkreten Beispielen.
Vorschlagsentwicklung und Kreativtechniken
Gute Vorschläge sind die Basis für tragfähige Entscheidungen. Wie gelingt es, an das kreative Potenzial der Gruppe heranzukommen? Und wie kann aus einer Vielzahl von Ideen ein gut durchdachter Vorschlag entstehen?
Dafür wollen wir angelehnt an Design Thinking den Problemraum genauer beleuchten und uns dann mit Kreativtechniken dem Lösungsraum zuwenden. Hierzu werden unterschiedlichste Ansätze (Wort, Bild, Gestaltung) vorgestellt und einige davon auch gleich ausprobiert.
Kunstvolle Teilnahme und Gruppenmoderation
Die gelebte Haltung der aufmerksamen Kommunikation: Wir reflektieren gemeinsam die Bedeutung der kunstvollen Teilnahme und werden Möglichkeiten vorstellen und ausprobieren, wie es gelingen kann, eine offene Gesprächskultur (mit und ohne Moderation) zu entwickeln. Es geht darum, in einen guten Kontakt miteinander zu kommen, damit ein lebendiger Austausch entstehen kann.
Gelebte Werte - die Grundlagen einer Gemeinschaft
Wir möchten einen Blick auf die gelebten Werte von Gemeinschaften und Organisationen werfen: Dazu werden wir eigene Werte reflektieren und Methoden vorstellen, wie Gruppen in einen lebendigen Austausch mitgenommen werden können – einen Austausch über das, was ihnen wirklich wichtig ist.
Durch eine wiederkehrende Werte-Arbeit und die inhaltliche Auseinandersetzung mit den gemeinsamen Prinzipien wird eine tragfähige Grundlage für Zusammenarbeit und Prozessgestaltung geschaffen.
Offene Wahlen und Transparenz
Eine offene Wahl auf Basis von Fähigkeiten, Wertschätzung und Zutrauen eröffnet neue Perspektiven für Rollen und Leitungsfunktionen in Gemeinschaften. Wir stellen den Ablauf vor und reflektieren ihre Stärken.
Rhythmische Arbeitsorganisation
Jahreskreisplanung, zeitliche Vernetzung von Arbeitsgruppen, Verankerung der Prinzipien, Reflexion und Gestaltung... alles hat seine Zeit.
Mit Visualisierungsmethoden wollen wir die zeitlichen Strukturen sichtbar machen und mit einer rhythmischen Gestaltung die Arbeitsorganisation der Gemeinschaft entlasten.
Einarbeitung und Abschiede gestalten
Mit jedem Mensch der kommt, mit jedem Mensch der geht, fangen Prozesse neu an: Es geht nicht nur um Einarbeitung, Wissenstransfer und Aufgabenübergaben, auch Beziehungsaufbau und -abbau brauchen Aufmerksamkeit, damit Menschen mit ihren Prozessen und Emotionen wahrgenommen werden, denn eine Verabschiedung kann auch Trauer und Enttäuschung mit sich bringen.
Diese Übergänge in Gruppenprozessen wollen wir wertschätzend und lebendig gestalten.
Motivationskern
Die Grundlage einer starken Gemeinschaft ist die Verbindung der Menschen untereinander und ein gemeinsames Ziel.
Dieser Motivationskern für das gemeinsame Handeln wird entwickelt und reflektiert. Dabei geht es sowohl um die persönliche Motivation, sich zu engagieren, als auch die gemeinsame Motivation, aktiv zu werden. Dieser Prozess ist sehr wertvoll, um Druck- und Zielpunkte zu klären und späteren Enttäuschungen vorzubeugen.
Geschichte der Soziokratie
Die Soziokratie hat sich von ihrer ersten Erwähnung 1851 bis heute unglaublich weiterentwickelt. Wichtige Personen, Gedanken und gesellschaftliche Themen haben zu ihrer aktuellen Form beigetragen. Es ist ein offenes Konzept und alle sind eingeladen, Module neu und weiter zu entwickeln, um Gemeinschaften darin zu stärken, mit neuen Herausforderungen umzugehen.
Effektive Arbeitsorganisation und Kommunikation
Wie können Arbeitsprozesse dezentral gut geplant und organisiert werden? Welche Werkzeuge können uns dabei unterstützen? Wie können Informationen und Ergebnisse gut zusammengetragen, geteilt und abgelegt werden?
Wir werden uns mit Werkzeugen (z.B. Kanban, Themenspeicher, Priorisieren, Komplexizität, Wiki, Datenbanken) befassen, dabei analoge und digitale Arbeitsweisen reflektieren und den Raum für eine schrittweise Weiterentwicklung offen halten.